Was bringt denn all das Wissen?

Wenn wir doch so wenig denken

Kann man wirklich durch Wissen Veränderung erlangen? Oder wie löst man die Probleme der Welt? In der Regel erfährt man in der eigenen Kindheit andere Probleme, als Hungersnöte oder große Gewalt, wie zum Beispiel andere Menschen dieser Welt. Doch trotzdem problematisiert schon ein Kleinkind bestimmte Sachverhalte, wie den leeren Nachtischteller. Ist man trotz all den Problemen der Schule und des Erwachsenwerdens entflohen, kann man doch endlich die eigenen Ziele streng verfolgen. Dabei kann es der Dienst in der Gemeinde sein oder sonst eine gemeinnützige Organisation, die man unterstützt. Nicht um des bloßen Gemeinde-Willen, sondern um Veränderung in einem selbst hervorzurufen und sich weiterzuentwickeln.

Die Herkunft des Menschen zeigt all jene Ereignisse, die einen charakteristisch geformt haben: Die schlechten Zeiten, die Arbeit, das Umfeld, die Erfolgen, die man doch eigentlich niemals missen möchte. Doch all jene Veränderung sind nicht unwiderruflich festgeschrieben, sondern nur das Ende ist in Stein gemeißelt. Doch zur Zeit ist nicht davon Bedeutung, was man gewonnen oder verloren hat, sondern der Status Quo, der Punkt, an dem man sich zur Zeit befindet.

In Hinblick auf all die Chancen, die man hätte erleben können, mag es doch sehr schwer sein, loszulassen und die Möglichkeiten an sich vorbeistreifen zu lassen. Aber all diese Entscheidungen, die getroffen wurden und die man noch trifft, sind Entscheidungen, die einem zu dem geführt haben, was man ist. Natürlich lässt man seine Freunde ungern im Stich, aber wenn es darum geht die nächste desktruktive, also quasi selbstzerstörerische Aktion, zu planen, kann man vielleicht doch etwas Sinnvolleres mit seiner Zeit anstellen. Dabei muss es nicht ein mal der Gemeindedienst oder die Tafel sein, der man sich zuwendet, um sein schlechtes Gewissen zu beruhigen. Nein, auch der einfache Umgang, der Austausch mit dem Vergangenen führt hierbei schon manche Erkenntnis zutage. Schließlich muss jeder sich selbst mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen und dazu gehören auch die schlechten Kapitel des Lebens.

Wenn man also dabei ist, sein eigenes Leben auf Vordermann zu bringen, reicht es nicht nur sein Zimmer aufzuräumen, die Gedanken zu ordnen und die schlechten Gewohnheiten ad Acta zu legen, sondern man muss zu einer Revolution in sich selbst aufrufen. Jene Revolution, die einen dazu treibt, aus den Niederlagen die Schlüssel zu den Triumphen zu ziehen. Diese Möglichkeit, die man hat, wenn man sich mit seinem Leben und seinem Werdegang auseinandersetzt, bieten nur wenige Momente. Doch ist der Entschluss gefasst, so hat man die Möglichkeit die Welt aus den Angeln zu heben und endlich sein eigenes Leben in den Griff zu bekommen. Ja, Herr über sich selbst zu werden.

Also bringen einem die erwirtschafteten Millionen einen selbst nicht wirklich voran, auch wenn sich dadurch ein Vorteil gegenüber Anderen ergibt, so schadet man doch zumindest der Umwelt, aus der man den Zusatz gewinnt. Vielleicht sollte man, bevor der Erfolg einen in andere Spähren schießt, mal an sich selber und andere denken. Dadurch lässt sich schlussendlich feststellen, dass man Anderen viel mehr zu verdanken hat, als das man überhaupt selbst schaffen kann.

Ein weniger egozentristischer Blick auf das Leben lässt hier schon manche schlechte Idee über den Haufen werfen und alles zum Guten verändern. Manchmal sind es solche Momente  der Stille, die man für sich nutzen kann, um ein neues Resümee zu ziehen. Ein Ergebnis, das sich erst dann offenbart, wenn man alles erledigt hat, ein Ergebnis, das zeigt was es neben all der Selbstverwirklichung noch im Leben gibt: Nämlich die Anderen!

© Beitragsbild: tskirde / pixabay

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